» weiter zu unseren Ferienhaus Angeboten
San Pietro
Die sechstgrößte Insel Italiens liegt an der südwestlichen Küste Sardiniens, angrenzend an die Provinz Carbonia Iglesias. Mit einer Gesamtfläche von 51 km² weist San Pietro eine Einwohnerstärke von 6600 Personen auf, die überwiegend in der Gemeinde Carloforte leben.
Mit der Nachbarinsel Sant Antioco bildet San Pietro das Sulcis Archipel. Kleinere, teilweise unbewohnte Inseln komplementieren das Archipel. Hierzu zählen Isola del Compo, Vinagra, Stea und Isolotto di Capo Rosso, die sich westlich und nordwestlich davon befinden. Nördlich davon befinden sie die Inseln Piana und Isola dei Ratti.
Besiedelt wurde die kleine Insel einst von ligurischen Fischern, die von der Tunesischen Insel Tabarka einreisten. Auch heute sind sowohl die kulinarischen Genüsse von der Heimat der Einwanderer geprägt, als auch die teilweise mit starken Dialekt versehene Sprache. Den Einfluss Tunesiens kann man in diesen beschaulichen Ort auch Anhand der Bauweise und der Architektur nicht leugnen. Geprägt von rauher Herzlichkeit sind die Bewohner Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen. Im Zentrum von San Pietro trifft sich alt und jung, und gerne erzählt man sich die alten Sagen und Mythen vergangener Epochen. Der traditionelle Glaube hat hier sowohl von ligurischer Seite aber auch von sardischen Art Einzug erhalten und wird an den Feiertagen zelebriert.
San Pietro ist bekannt für seinen Thunfischfang. daher ist es auch nicht ungewöhnlich, dass die Auswahl bei den gut sortierten Restaurante dementsprechend sortiert ist. Der Tourismus hat in dieser Region noch nicht allzu kräftig Einzug erhalten, wobei deutlich zu spüren ist, dass die Gemeinde diesen Kurs ansteuert.
Die Kulisse von San Pietro ist mit ihren Küsten sehr ansprechend, und bietet auch schöne Bademöglichkeiten. Erreichbar ist diese Insel am Besten mit der Fähre von Sant Antioco.
Ein Muss ist bei einem Aufenthalt in dieser Region ist der Besuch des punisch-römischen Antas Tempels in Iglesias. Die reizvolle Landschaft mit grünen Tälern und kleinen Bergen verspricht dem Wandernden Ruhe und Einklang mit der Natur. Begleitet von den sinnlichen Duft der Macchia steht in natureller Einsamkeit der historische heilige Tempel. Dieses Bauwerk steht an den Hängen des Monte Conca é ´s Omu und wurde zu Ehren des punierischen Gottes Sid erbaut. Eigenartig ist bei diesem Tempel die Ausrichtung gen Nord-West, da die Punizier ebenso wie die Römer ihre Betstätten generell nach Osten ausrichteten. Dem Touristen bietet sich von Mai bis Oktober die Möglichkeit diese Stätte zu besuchen.









