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Olivenöl

Der Olivenbaum- das Sinnbild für Fruchtbarkeit und Leben erhielt vermutlich 3000 v. Christus Einzug in die Regionen Europas und Sardiniens. Einst aus Syrien stammend, wurde er auch hier angepflanzt und kultiviert.

Die Grundlage für das begehrte Öl aus Sardinien wird vermehrt in den Regionen um Sassarese, Igliesiente und Galluro angebaut. Auch Allghero zählt zu den ertragsreichsten Anbaugebieten Sardiniens. Von hier kommen etwa 60 Prozent der Gesamternte.

Eine wirtschaftliche Krise erlebte dieser landwirtschaftliche Zweig im 20. Jahrhundert: Die Bauern und Arbeiter waren schlecht ausgebildet und durch die geringe Bezahlung unmotiviert. Häufig waren die Pflanzkulturen veraltet, der Boden arm an Nährstoffen und auch die unsachgemäße Pflege der Bäume trug dazu bei, dass die Ernte nicht gut ausfiel.

Damit eine gleichbleibende Qualität und auch die Einnahmen gesichert waren, wurden Landreformen und Ausbildungen eingeführt. So steht die sardische Produktion den Erzeugnissen vom Festland Italiens oder auch denen der spanischen Seite in nichts nach.

Durch seine milde Säure ist das Olivenöl Sardiniens sehr beliebt. Wahre Kenner und Genießer essen es pur auf einer Scheibe frischen Holzofenbrotes.