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Kulturstätten
Sardinien als großes Museum zu beschreiben, trifft den Nagel auf den Kopf. Hier finden sich über die ganze Insel verteilt wertvolle historische Schätze, die aus unterschiedlichen Epochen stammen und die kulturellen Einflüsse nachvollziehen lassen.
Von den Nuraghen aus der Bronzezeit, über römische und byzantinische Ausgrabungen, über die romanisch-barocken Kirchen und die modernen Museen. Dem interessierten Besucher bieten sich eine schier unglaubliche Möglichkeit der kulturellen Gestaltung. Mitten in Sardinien auf der Höhe von Oristano liegt das beschaulichste Nuraghendorf der Insel. Der archäologische Höhepunkt Sardiniens Su Nuraxi lässt sich mit einem Besuch des kleinen Dorf Barumini verbinden. Die Dimensionen und die wahre Größe dieser Festung offenbart sich dem Besucher erst bei einem Rundgang.
Die beiden antiken Römerstädte Tharros an der Westküste bei Oristano und Nora an der Südküste bei Pula lohnen sich allein wegen der Ausgrabungen. Jedoch lassen sie sich aufgrund ihrer Nähe zum bezaubernden Strand mit seinen türkisblauen Wasser gut mit einem Tagesausklang bei bezaubernder Meereskulisse verbinden.
Bei Sassari im Norden Sardiniens gelegen ist die romanische Kirche von Saccargia, das Meisterwerk europäischer Architektur aus dem Jahr 1114. Kennzeichnend für die Architektur toskanischer Bauweise, die auf den Einfluss von Pisanern zurückgeht, ist die Anordnung der weißen und schwarzen Steine der Fassadengestaltung. Die Innenwände der Apsis zeigen Fresken aus dem 13. Jahrhundert.
In Cagliarit trifft der Interessierte auf eine gelungene Komposition aus Antiken und Modernen. Hier wurde auf dem Fundament der einstigen spanischen Zitadelle ein Museumskomplex in moderner Architektur errichtet, der in seinem Inneren die bedeutendsten Kulturschätze Sardiniens aufbewahrt. Neben dem Museo Archeologico beherbergt dieser Komplex auch die National-Pinakothek, das Museum Siamesischer Kunst und ein Wachsfigurenkabinett.









