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Costa Smeralda
Die “Smeraldo Litorale” die Smaragd Küste Italiens- nichts könnte die Region Costa Smeralda mit den Türkisgrünen Meer treffender bezeichnen. Malerisch, wie von Künstlerhand entworfen, erheben sich hinter der- mit feinen Sandstränden unterbrochenen- kantigen Küsten die dunklen Granitfelsen, die mit der Jahrhunderte alten Vegetation und den blühenden Macchia einen reizvollen, gegensätzlichen Aspekt bilden.
Die bezaubernde Region Costa Smeralda liegt im nord-östlichen Teil Sardiniens und erstreckt sich über eine Strecke von etwa 50 km entlang der Küste . Das Landschaftsbild wird geprägt von steil abfallenden Klippen, Hügelsilhouetten und dem atemberaubenden Blick auf das genannte türkisgrüne Meer. Einen besonders raumgreifenden Blick hat der interessierte Tourist bei einer Rundfahrt über die Küstenstrasse Panoromica.
Als Zentrum Costa Smeralda´s lässt sich Porto Cervo bezeichnen. Ausschweifende Parkanlagen, ein historisches Ortsbild und fernab von mondänen Bausünden und Massentourismus, das alles zeichnet die beliebte Region aus.
Das dies auch heute noch alles zugegen ist, verdankt die Smaragd Küste der überwiegenden Privatisierung von einem Konsortium rund um Prinz Karim Aga Khan, welcher sich 1962 entschloss, das Consorzium Costa Smeralda ins Leben zu rufen. Bei einem zufälligen Landgang bezauberte auch Aga Khan die reizvolle Landschaft, und das erworbene Land sollte in diesem Sinne weiter bestehen. Die Aktivitäten des Consorziums bestanden darin, Hotels, Villen und Feriendörfer in das Landschaftsbild zu integrieren, ohne dieses raumgreifend zu zerstören. Daher ist die Costa Smeralda im Laufe der nicht nur wegen der Schönheit der Flora zu einen begehrten Reiseziel aufgestiegen, sondern auch wegen der souveränen Fremdenverkehrsstruktur weitab vom Massentourismus.
Mondäne Yachten, stilvolle Szenetreffs- hier findet sich die High Society gerne zum Verweilen und Verwöhnen ein, da die Preise für Dienstleistungen hoch dotiert sind, und man somit unter Seinesgleichen verbleibt . Alljährlich findet im September die berühmte Segelregatta Rolex Swan Cup statt, die sich größter Beliebtheit erfreut.
Die kulturelle Vergangenheit Sardiniens findet sich für den Interessierten auch auf Costa Smeralda wieder. Ein El Greco zugeordnetes Gemälde befindet sich in der Stella Maris, sehenswert sind auch die Gigantengräber Tomba di Coddu Vecchiu, die im angrenzenden 9000 Einwohner Örtchen Arzachena zu sehen sind. Beeindruckende Felsanordnungen aus nuraghischer Zeit symbolisieren Gigantengräber, wobei Arzachena zu den wohl beeindruckendsten Formatierungen gehört und sehr gut erhalten ist. Anhand dieser Plätze wird die geschichtliche Bewandtnis Sardiniens deutlich. Diese von Menschenhand einst geschaffenen Bestattungsfelsgrotten sind stumme, im ganzen Land verbreitete Zeugen vergangener Kulturen. Nachweislich kamen die ersten Menschen vor 200.000 Jahren in diese Region, jedoch entstand in der Jungsteinzeit die erste nennenswerte Kultur, deren Einfluss nachweislich aus dem Osten bezogen wurde. Neben den Tombe die Giaganti wurden damals auch Behausungen aus Stein und Granit errichtet, die sich in das karstige Landschaftsbild ergänzend einfügen und teilweise heute noch sehr gut erhalten sind.
Dieser kulturelle Erhalt nuraghischer Antike ist dem Touristen allgegenwärtig bei den zahlreichen Wandermöglichkeiten der Region Costa Smeralda.









