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Chia

Die Südküste Sardiniens zählt zu den schönsten und begehrtesten Küsten der Insel. Hinter der Stadt Pula gelegen, vorbei an der historischen Ruinenstadt Nora liegt Baia Chia.

Ein paar Häuser, ein Lebensmittelgeschäft, eine Bar - kurz gesagt hier findet man das notwendige, das es bedarf, um diese bezaubernde Bucht auch kulinarisch zu genießen. Wer einen typischen Pauschaltouristen- Ort sucht, der ist hier fehl am Platz.

Chia ist bekannt für seine feindsandigen, weißen Strände, das in allen Türkis-Nuancen leuchtenden, klaren Meerwasser und seiner einmaligen Windverhältnisse, die gerade bei Surfern sehr geschätzt werden. Die weißen Sanddünen weisen teilweise eine Höhe bis 30 Meter auf, und sind daher ein einmaliges Naturspektakel, dass man ansonsten nur in Wüstenregionen beobachten kann. Könnte man das Paradies beschreiben, würde es vermutlich enorme Ähnlichkeit mit Chia aufzeigen.

Von der einstigen phönizischen Stadt Bithia zeugen nur noch einige, wenige Steine. Der Rest wurde vom Meer weggetragen. In der Luft liegt unverkennbar der Duft der blühenden Macchia Sträucher. Das milde Mittelmeerklima bietet den Urlauber hier unvergessliche Momente, jedoch ist diese Region die wärmste von ganz Sardinien. Das mag an seiner geringen Distanz zum Kontinent Afrika liegen, der schließlich nur 200 Kilometer entfernt liegt. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit Delphine zu beobachten. Oder Sie genießen den Anblick prächtiger Flamingos.

Die Bucht ist bequem mit dem Fahrzeug zu erreichen. Zahlreiche Parkbuchten entlang der etwa 20km langen Panoramastrecke von Chia bis Porto Teulada ermöglichen eine gute Anfahrt. Nahezu von jeder Stelle einsehbar ist die grandiose Kulisse der angrenzenden Küste Capo Teulada mit ihren zerklüfteten Felsformatierungen. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie diesen Anblick und das wundervolle Panorama. Die vorhandene Vegetation wie Myrte-, Zistrosen-, oder Wacholdersträucher verströmen einen sinnlichen Duft und erwecken den Eindruck liebevoller Platzierung durch des Schöpfers Hand. Der Reisende glaubt in dieser Region gerne die alte Erzählung, dass bei der Erschaffung Sardiniens Gott nur das Beste nahm.

Das Schauspiel der unberührten Natur wird lediglich von einer Strandbar unterbrochen, die sich aber sehr harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Hier erwarten den Besucher kulinarische Kleinigkeiten, die das Wohlbefinden noch unterstützen.

Auch eine kleine Surfschule findet man aufgrund der grandiosen Bedingungen vor Ort. Gerne werden hier Interessierten auch Kurse angeboten. Für Wassersportler bietet sich bei großem Andrang die Möglichkeit, die etwas weiter westlich gelegene Bucht Cala Cipolla aufzusuchen. Hier bietet sich auch Freunden der Unterwasserwelt, die Möglichkeit sieben Riffe in 25m Tiefe zu betrachten.